Der Bahnhof Potsdam Pirschheide, eröffnet 1958 als Bahnhof Potsdam Süd, war von
1961 bis 1993 der Hauptbahnhof von Potsdam und nach dem Bahnhof Flughafen Berlin
Schönefeld die wichtigste Station des Berliner Außenrings.

Obwohl die Bahnstation fernab vom Stadtzentrum am Rande der Pirschheide im Südwesten
des Stadtgebietes liegt, konnte sie zu ihrer Blütezeit als Hauptbahnhof Fahrgastzahlen
in großer Höhe aufweisen und stieß oft an ihre Kapazitätsgrenzen. Mit der Wiedervereinigung
verlor der Bahnhof jedoch rapide an Bedeutung und wurde bis auf ein Bahnsteiggleis im
unteren Bahnhofsteil fast vollständig stillgelegt.

Die Anlage gleicht heute einem dem Verfall preisgegebenen Geisterbahnhof. Wildwuchs auf
den Bahnsteigen, zerschlagene Scheiben der abgeriegelten Treppenhäuser und verbretterte
Wartesäle prägen das Bild, zudem sind alle Wände mit Graffiti bemalt, nur das Bahnsteigdach
ist noch intakt. Die Gleise an den Bahnsteigen des „oberen Bahnhofs“ und sämtliche
Weichenverbindungen sind zurückgebaut worden. Heute fahren nur noch die Güterzüge
auf den zwei Hauptgleisen durch den oberen Bahnhofsteil.

Quelle: Wikipedia

Die Tour

 

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